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Die Gedanken in unserer Gesellschaft entwickeln sich an einigen Stellen in eine uns nicht ganz passende Richtung, aber machen Sie sich keine Sorgen, wir kümmern uns darum, das G.U.L. ist für Sie da! Wir haben Methoden und Techniken entwickelt, Gedankenströme umzulenken und neu zu formen. Sie werden keine Schmerzen haben und kaum etwas merken. Exklusiv haben Sie die Möglichkeit, Teil dieses besonderen Experiments zu werden und alles über das Laboratorium zu erfahren. Wir freuen uns auf Sie, Ihr Team des GUL
 

In diesem Jahr haben sie sich mit den Schüler*innen des Gymnasiums Hoheluft mit der Neuen Rechten und aktuellen politischen Entwicklungen auseinandergesetzt. Die Spieler*innen entwickeln selbst Szenen aus ihrer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema heraus. G.U.L. ist eine performative Versuchsanordnung eines fiktiven Laboratoriums, welches versucht, die Menschen von schlechten Gedanken zu befreien. Hierbei werden jedoch gewaltsame Machtstrukturen für die Zuschauer*innen sicht- und Manipulation spürbar.

Produktion mit Leon Flucke, Schüler*innen des Gymnasiums Hoheluft und dem Theater Zeppelin 
Musik: Jan Philipp Otto 


gefördert durch das Bezirksamt Eimsbüttel und OPENION – Bildung für eine starke Demokratie. Ein bundesweites Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

 

Hoheluftschiff
Jüdisches Kulturhaus Hamburg, 2019

G.U.L.

Ein Tiger, ein Panda, Schafe, ein Hund, eine Gans und ein Affe: Was haben diese Tiere gemeinsam? Nicht! Naja, fast nichts – außer vielleicht, dass gemeinsam auf ein Flugzeug warten müssen. Und, dass sie lügen überhaupt nicht gut finden. Also so gar nicht und auch nie, wirklich nie lügen würden und auch noch gar nie gelogen haben! Niemals nie. Denn Tiere lügen nicht, oder? 

Hoheluftschiff, 2018

FÜCHSE LÜGEN NICHT

Wenn alles anders wird und sich alles verändert, obwohl du gar nichts dafür kannst, wenn sich Grenzen verschieben in den Köpfen und Grenzen zwischen Ländern schließen, wenn man anfängt sich zu fragen - Wer hat diese ganzen Regeln eigentlich gemacht? Was ist Innen und was ist Außen und wer sind gleich noch einmal wir? Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Neuland. Eine performative Collage. Eine Einladung zum (Nach)Denken. Eine Begegnung. 

 

Produktion mit Leon Flucke, Schüler*innen des Gymnasiums Hoheluft und dem Theater Zeppelin 
 

Hoheluftschiff

Fabrik Altona 

Festival Frieden für Syrien, 2018

INSIDE OUT

ich bin 

erst 12

ich würde gerne

nicht so oft recht haben
 

Produktion mit Schüler*innen des Gymnasiums Hoheluft und dem Theater Zeppelin 


Hoheluftschiff 
Theaterdeck, 2016

DAS GLÜCK KOMMT WIE EIN DONNERSCHLAG

Fünf Senior*innen aus dem Stadtdomizil, fünf Schüler*innen einer dritten Klasse der Grundschule Arnkielstraße und drei Jugendliche der Stadtteilschule Kurt Tucholsky spielen gemeinsam szenische Auszüge nach der Geschichte von Reinhard Lakomys Traumzauberbaum.

 

Produktion mit Jutta Willhelm

Bürgerhaus Altona, 2018

DER TRAUMZAUBERBAUM

„Jetzt habe ich einmal Geburtstag“ sagte der kleine Tiger zum kleinen Bären. „Da sind wir aber hochbegeistert! Wir feiern eine Riesenparty“ –Mit Tigerente, Fuchs und Gans, mit Schnuddelpferd und Quasselkasper, mit  Lachen, Tanzen, Planschen, Essen, Trinken und Musik und mit Dir! Frei nach Janosch. Gespielt von der Gruppe 4+

Produktion mit Stephanie Grau und Anneke Larsmeyer

Hoheluftschiff, 2018

RIESENPARTY FÜR...

Was die Menschen dieses Projektes mit ihren unterschiedlichen Leben verbindet, ist die Erfahrung, einen Lebensort verlassen zu müssen, um an einem neuen Ort anzukommen. Senior*innen, Jugendliche mit Flucherfahrung und Grundschüler*innen performen seit 2017 gemeinsam.

 

In einer szenischen Collage wird gezeigt, was es bedeutet, fremd zu sein in Land, Schule oder Einrichtung, welche Menschen verlassen und welche Gegenstände zurück gelassen werden mussten. Aber trotz der Verluste können schöne Erinnerungen und neue positive Erfahrungen helfen, Hürden zu überwinden und sich zu öffnen für neue Menschen, für eine neue Sprache, für ein neues Klima, so dass es möglich sein kann an einem neuen Ort gut anzukommen und gern dort zu leben, ohne den Lebensort zu vergessen, mit dem man verwurzelt ist. 

Produktion mit Jutta Willhelm

Bürgerhaus Altona, 2018

WEGGEHEN UND ANKOMMEN

Wer klug ist und wer nicht, das entscheiden immer die Anderen. Aber ist das dann die Wirklichkeit? 

Zwei Nachbarn eines Dorfes streiten sich, ob Wunder geschehen können, ob Pferde Kälbchen und Kühe Fohlen bekommen können und das Kaninchen soll als Richter entscheiden. 

Es geht um richtig und falsch, darum was ein Urteil und was ein Vorurteil ist und ob wir es schaffen, den Unterschied zwischen diesen beiden Dingen herauszufinden. 

 

Hoheluftschiff, 2016
 

DAS HASENGERICHT

Alice ist ganz normal und die anderen sind ein bisschen verrückt. Alle bewachen Dinge, die es gar nicht gibt und Dinge, die es nicht nicht gibt und Nichtdinge, die es gibt und gehen anderen komischen Aufgaben nach - bis Alice in den Schacht fällt, die Welt sich einmal auf den Kopf stellt und der Boden sich endlich auch dazu herablässt, sie zu retten. Alice begibt sich auf die Suche nach der echten Alice und findet einen Hutmacher, ein gehetztes Kaninchen, eine Königin, die sie sich nur ausgedacht hat, einen Flamingo mit Wuppertalaffinität und zufällig die Schleifenzeit. 

Ein komischer Traum, den wir alle da von unserem Alltag träumen und ein Mädchen, das jedes Wesen zum Aufwachen anregt. 

 

Theaterdeck, 2019

ALICE

Fünf Senior*innen aus dem Stadtdomizil, fünf Schüler*innen einer dritten Klasse der Grundschule Arnkielstraße und drei Jugendliche der Stadtteilschule Kurt Tucholsky spielen gemeinsam die Geschichte der kleinen Leute von Swabedoo nach ihrer eigenen Interpretation. Ein Dorf voller Eintracht, das plötzlich durch hohle Worte zerrüttet wird. Eine Performance über das (Wieder)Zusammenfinden.

 

Produktion mit Jutta Willhelm 

Bürgerhaus Altona, 2018

DIE KLEINEN HELDEN VON IRGENDWO

„Manchmal reden die Erwachsenen davon, wie schön es war, ein Kind zu sein. Sie träumen sogar davon, wieder eins zu sein. Aber wovon haben sie geträumt, als sie Kinder waren? Weißt du es?“

Herr der Diebe, das alte Venedig, unsere Träume vermischen sich mit der Realität.

Musik: Paulo Plautz
Video: Diana Öhler-Lindstroem

Theaterdeck, 2017

DER HERR DER DIEBE

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Walter Ulbricht

„ich tue das weil ich ein absolutes reines Gewissen habe.“ Christoph Daum

„…..mein Ehrenwort. Ich wiederhole, ich gebe ihnen mein Ehrenwort, dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind. Ich danke Ihnen“

Dr. Uwe Barschel

„I did not have sexual relations with that woman.“ Bill Clinton

PRODUKTION MIT JOHAN HEß UND DAVID EDWARDS UND TIMO KOCIELNIK UND DER FREIEN THEATERGRUPPE "MACHEN" 

MUT-Theater, 2014

SUCCESS